Ich heiße Nahid, wurde in Iran geboren, bin ursprünglich aus Afghanistan und lebe derzeit in Deutschland. Die Erfahrungen, unter Migrationsbedingungen zu leben und dabei auf Bildungs- und soziale Einschränkungen sowie Diskriminierung zu stoßen, haben meinen Blick auf Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Frauenrechte tief geprägt.
Ich verurteile Diskriminierung und jegliche Einschränkungen von Frauen in Afghanistan ausdrücklich und bin überzeugt, dass gleicher Zugang zu Bildung eines der grundlegendsten Menschenrechte für Frauen ist. Die Schaffung von Möglichkeiten für Ausbildung und wissenschaftliche Entwicklung von Mädchen und Frauen in Afghanistan gehört zu meinen wichtigsten Zielen und Anliegen.
Das Leben in Deutschland ermöglicht es mir, mit einer erweiterten Perspektive und in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen die Frauen in Afghanistan effektiver zu unterstützen. Ich bin der Ansicht, dass unsere Verantwortung außerhalb des Landes nicht nur aus Empathie besteht, sondern darin, Brücken der Unterstützung zu schaffen, Bewusstsein zu fördern und die Anliegen der Frauen praktisch zu verfolgen.
Für mich ist die Unterstützung von Frauen in Afghanistan nicht nur eine soziale Tätigkeit, sondern ein persönliches und ethisches Engagement. Nachhaltige Veränderung entsteht, wenn Frauen sich ihrer Rechte bewusst sind, dafür kämpfen und aktiv ihre eigene Zukunft gestalten.
In der Simorgh-Gruppe bemühe ich mich, Teil dieses Weges zu sein – eines Weges, der darauf abzielt, das Bewusstsein, das Selbstvertrauen und die Eigenständigkeit der Frauen in Afghanistan zu stärken.